Geschichte des Musicals

Das Musical als eigenständige Gattung

Erst in den 1920er Jahren wurde das Musical zur eigenständigen Kunstform. Ein bekanntes Musical, welches von Guy Bolton und Fred Thompson geschrieben wurde, kann als eines der ersten Musicals bezeichnet werden, das die Kunstform vorstellte. Das Musical trägt den Namen „Lady, Be Good!“ und die dazugehörige Musik und gleichzeitig allererste Produktion war von George und Ira Gershwin. Das Musical, in dem auch die Astaire-Geschwister auftraten, wurden auf dem Broadway insgesamt 330 mal gespielt.

Handlung von Lady, Be Good!

Die Geschwister Dick und Susie Trevor (gespielt von den Astaire Geschwistern) sind so arm, dass ihr Elternhaus zwangsgeräumt werden muss, weil sie die Miete nicht mehr aufbringen können. Während der wohlhabende Jo Vanderwater eine Gartenparty gibt, versucht das Geschwisterpaar dort etwas Essbares zu bekommen. Währenddessen versucht sich Susie davon zu überzeugen, den gut betuchten Jeff White zu mögen, verliebt sich stattdessen jedoch in den Weltenbummler Jack, der die Stadt verlässt. Als Jack‘s Onkel stirbt, wird der junge Mann kurzerhand zum Millionär und der Anwalt Watty Watkins versucht ihn darüber in Kenntnis zu setzen. Unglückliche Umstände bringen Susie dazu vorzutäuschen, die Witwe von Jack zu sein, um das Geld zu erhalten. Schlussendlich kommt Jack zurück und heiratet Susie und auch ihr Bruder Dick hat nach mehreren Stolpersteinen die Frau zur Ehefrau, die er tatsächlich liebt.

bard